AM 10. SEPTEMBER IM FWT KÖLN

E4

Mit Marius Bechen, Eva Horstmann, Holger Stolz, Rike Will sowie Philomena Schatz | Inszenierung und Ausstattung Ulrich Hub
Vorstellungsdauer ca. 90 Minuten. Keine Pause

Weitere Termine: 18., 19., 22. und 23. September / 22., 23. und 24. Oktober / 6., 7. und 10. November /
3. und 4. Dezember /20. und 22. Januar jeweils um 20 Uhr

»Hub betritt erst gar nicht den Gerichtsaal, sondern verfrachtet seine vier Figuren – den Adjutant des Lagerkommandanten, einen Arzt, einen Blockführer und einen Wachmann – in einen nicht näher bestimmten Raum. Ganz ähnlich dem Satreschen Setting in ›Die geschlossene Gesellschaft‹ machen sie sich dort gegenseitig den Prozess. Und je mehr Schuld der andere hat, desto geringer scheint die eigene. Interessant, dass Hub den Horizont für die 1965 geforderte Deutungsfreiheit damit weit aufreißt. Siebzig Jahre nach Kriegsende und einer Generation, die von Auschwitz nicht mehr verdrängt, scheint das ein erträglicher Ansatz zu sein.«
Vorbericht Kölnische Rundschau 2015